Über mich

Warum das Ritual so zentral für mich ist 

Unser Leben ist voller Rituale und Zeremonien. Da sind die zahlreichen kleinen Alltagsrituale, etwa die Tasse Kaffee am Morgen. Dann gibt es die Zeremonien für besondere Momente im Leben, sei es religiöser oder weltlicher Natur. Die Taufe etwa, die Hochzeit, oder jährliche Feste wie Weihnachten, Ramadan oder Pessach, die gespickt sind mit Ritualen. Rituale prägen unser Leben. Mir wurden als Kind viele Rituale mitgegeben und ich durfte bereits besondere Zeremonien erleben, die mich nachhaltig berührt und gestärkt haben: zum Beispiel das Blessing Way für mein erstes Kind. Nun möchte ich gerne für andere Menschen solche Zeremonien kreieren. Mir geht es dabei nicht nur darum, einen schönen Moment zu gestalten, sondern etwas zu schaffen, das nachhaltig wirkt – etwas, das stärkt, verbindet und in Erinnerung bleibt.


Was mich als Traurednerin und Zeremonienleiterin bewegt 

Rituale und Zeremonien stärken unsere Verbundenheit zu anderen Menschen und lassen uns innehalten. Sie laden uns ein, Dinge auszusprechen, die oft allzu selbstverständlich erscheinen. Aber was ist schon selbstverständlich? Einmal ausgesprochen, rufen sie Tiefe in uns hervor: Dankbarkeit, Demut, Liebe. Sie besinnen uns auf die wichtigsten Werte im Leben. Als freie Rednerin und Zeremoniengestalterin begleite ich Paare und Menschen dabei, sich auf ihre Werte, ihre Geschichte und ihre Ressourcen zu besinnen – und daraus etwas zu formen, das trägt.

Woher ich komme – was mich prägt 

Ich bin in einer künstlerischen und zugleich bodenständigen Familie mit drei Geschwistern aufgewachsen, in denen Rituale gelebt wurden – sei es das gemeinsame Singen vor dem Zubettgehen, die Vorlesestunde zum Adventssonntag oder die immer gleichen Vorbereitungen zu Silvester. All das ist in mir tief verankert und ruft stets ein wohliges Gefühl in mir hervor, wenn ich daran zurückdenke. Heute weiß ich: Diese Momente haben meinen Sinn für Verbundenheit und Dankbarkeit gestärkt – und meinen Blick dafür geschärft, was Menschen wirklich verbindet. In meinem Studium der Theater- und Musikwissenschaft habe ich gelernt, wie Dramaturgie und Emotion zusammenwirken und wie Worte Resonanz schaffen. Ebenso wurde ich darin ausgebildet, ansprechende Texte zu schreiben, stets mit der entsprechenden Zielgruppe im Blick. Später stand in meiner Arbeit im Kulturmanagement und in der Bildungsförderung immer der Mensch im Mittelpunkt – mit seiner Geschichte, seinen Möglichkeiten, seiner inneren Kraft. Mit meiner Ausbildung im ressourcenorientierten Coaching habe ich gelernt, Menschen noch gezielter darin zu begleiten, sich selbst zu entdecken. 

 

Was mich auszeichnet

Meine empathische und aufgeschlossene Art ermöglicht es mir, schnell einen intuitiven Zugang zu Menschen zu finden und eine vertrauliche Ebene zu schaffen. Ich bin eine fröhliche und ausgeglichene Person, auf die man sich verlassen kann. Und: ich bin eine gute, aufrichtige Zuhörerin.

Heute verbinde ich all das in meiner Arbeit als Rednerin: Ich höre zu, stelle Fragen, finde Worte, die passen – und kreiere Momente, die verbinden. Und im besten Fall schaffe ich etwas, dass in euch nachwirkt und euer Inneres berührt und nachhaltig stärkt. Denn für mich ist jede Zeremonie mehr als eine Feier. Sie ist ein Übergang, ein bewusstes Ja zum Leben – mit allem, was dazugehört.